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Bankrott

 

Bankrott ist der umgangssprachliche Ausdruck für die Insolvenz, zuvor als Konkurs bezeichnet. Gemäß § 283 StGB ist Bankrott ein strafrechtlicher Tatbestand.

 

Werden bei Überschuldung, drohender oder schon bestehender Zahlungsunfähigkeit Handlungen vorgenommen, durch die das Geschäftsvermögen unzulässig vermindert wird oder durch die der Bankrott verschleiert bzw. hinausgezögert wird oder werden soll, so liegt eine Straftat vor.

 

Gemäß § 283 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wer bei Überschuldung oder bei drohender oder eingetretener Zahlungsunfähigkeit eine der in § 283 Abs. 1 Nr. 1 - 8 StGB aufgeführten Handlungen erfüllt hat.

·        Überschuldung liegt vor, wenn das Vermögen die Schulden nicht mehr deckt. Um sie zu ermitteln, bedarf es eines Überschuldungsstatus in Form einer Vermögensbilanz, die über die tatsächlichen Werte des Gesellschaftsvermögens Auskunft gibt (BGH 30.01.2003 - 3 StR 437/02).

·        Die Zahlungsunfähigkeit ist die Unfähigkeit des Schuldners, seine fälligen Zahlungen auszugleichen. Sie wird in der Regel durch eine stichtagsbezogene Gegenüberstellung der fälligen und eingeforderten Verbindlichkeiten sowie der zu ihrer Tilgung vorhandenen oder herbeizuschaffenden Mittel festgestellt. Die Anforderungen entsprechen denen der Zahlungsunfähigkeit als Voraussetzung der Insolvenz.

 

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